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Verschiedene Arten zu Beten

von Friedo Waschkau

Für das Einschwingen der Sanjeevini-Heilinformationen in eine Trägersubstanz (z.B. Globuli, Essen, Getränke, Steine, Mineralien, ...) können religionsunabhänigig alle Gebete, Mantren, Kirchenlieder, Affirmationen oder auch eigene Worte benutzt werden. Alle Wege sind gleichermaßen wirksam. Der Fokus und die Absicht für das Übertragen der Heilschwingung ist der entscheidende Faktor.

An dieser Stelle möchte ich auf eine weitere sehr alte und wirksame Art zu beten, die vor vielen Jahrhunderten in Vergessenheit geriet, aufmerksam machen. Auch ich hatte an diese Art zu beten bis vor Kurzem keinerlei Erinnerung. Doch durch folgende wunderbare Begebenheit wurde dieses bei mir korrigiert. Zu meinem ersten Sanjeevini-Arbeitstreffen in Wedemark (bei Hannover in Nord-Deutschland) meldete sich ein Pfarrer aus einem Nachbarort an. Auf der ca. einstündigen Hin- und Rückfahrt unterhielten wir uns angeregt über das Beten. Nachdem wir uns schon lange darüber ausgetauscht hatten, erwähnte er plötzlich das Buch "Der JESAJA-EFFEKT" von Gregg Braden, in dem folgende, lange Zeit vergessene Art zu beten beschrieben wird:

  1. Anfangs dankbar anerkennen was IST und den Status Quo annehmen – dabei immer aus der Fülle denken -, denn was ich vorfinde ist eine (berechtigte) Möglichkeit innerhalb der Schöpfung.
  2. Den gewünschten neuen Zustand bildhaft vorstellen (imaginieren), als ob er tatsächlich real existieren würde; denn dieser Zustand ist in der Ursuppe aller Möglichkeiten tatsächlich real vorhanden (z.B. die rasche Genesung eines kranken Menschen; die schnelle Auflösung eines Krebs-Tumors, etc). Der Fokus und die Absicht sind dabei entscheidend.
  3. Diesem imaginierten realen Zustand die Energie geben, sich zu manifestieren. Dies erreichen wir über unser Gefühl ; in dem wir fühlen , wie es uns oder dem betreffenden Menschen in dem imaginierten realen Zustand geht (z.B. die Gesundheit fühlen, die wiedererstarkte Kraft fühlen, die Leichtigkeit fühlen, die Schmerzfreiheit fühlen, die Liebe fühlen , den Frieden fühlen , die Zufriedenheit fühlen , die Freude fühlen , die Glückseligkeit fühlen ...). Das ganze bekommt zusätzliche Kraft, wenn wir es aus bedingunsgloser Liebe von unserem Heiligen Raum des HERZENS aus vollziehen (vgl. „Von der Lichtarbeit zur Liebesarbeit“ von Beat (Lichtfokus Nr. 8) und „Aus dem Herzen leben“ von Drunvalo Melchizedek). Wir ziehen durch das Fühlen den gewünschten Zustand aus der Ursuppe aller schon existierenden Möglichkeiten sozusagen wie ein starker Magnet an.
  4. Zum Schluss sollten wir danken , dass wir die Chance haben, diese neue Möglichkeit innerhalb der Schöpfung zu wählen.

Dabei ist der Schlüssel zu allem Frieden (Shanti). Die alten Meister der Essener fordern uns auf, den Frieden zu suchen in allem was lebt , in allem was wir tun und in jedem Wort , das wir sprechen. Wir sollen Frieden zuerst mit unserem eigenen Körper suchen, dann Frieden in unseren eigenen Gedanken finden und zum Schluß Frieden in unseren eigenen Gefühlen suchen. Denn Frieden ist der Schlüssel zu allem Wissen , zu jedem Geheimnis und zu allem Leben.

Diese Art zu beten ist deswegen so effektiv und wirksam, weil wir auf diese Art und Weise in unsere Mitschöpferkraft , die wir als Kinder Gottes alle in uns haben, gehen.

Als der Pfarrer den Buchtitel "Der Jesaja-Effekt" nannte, fiel mir sofort ein, dass dieses Buch ungelesen in meinem Bücherregal stand. Ich verstand diesen "Hinweis" sofort als Aufforderung, es als nächstes zu lesen. Beim Lesen verstand ich den tieferen Sinn sofort und folgte meinem Gefühl, dieses sehr alte Wissen in meinen Sanjeevini-Seminaren zu integrieren mit tief empfundener Dankbarkeit, denn diese alte Art zu beten läßt sich wunderbar und kraftvoll zusammen mit den Sanjeevinis anwenden.


Friede und Liebe sei mit euch

Friedo

OM DAY OF OM